Dritter Bericht unseres STADTRADELN-STARs

„Und schon ist die letzte und dritte Woche des STADTRADELNS vorbei und somit auch das STADTRADELN zu Ende.

In der letzten Woche ging es wie üblich im Sommer mit dem Rad ins Training. Das hat auch den Vorteil, dass die Beine schon warm sind und auch sonst wurden alltägliche Erledigungen wie immer mit dem Rad erledigt.

Die letzten Tage des STADTRADELNS habe ich genutzt, um meine Freunde mit dem Fahrrad zu besuchen. Hier auch ein kleiner Einblick, was sich in meiner Lenkertasche befindet. Und zwar habe ich bei längeren Touren immer eine Luftpumpe, Flickzeug, ein Reifenpannenspray, eine Warnweste und natürlich auch ein kleines Erste-Hilfe Set dabei. Und was auch nicht fehlen darf sind Geldbörse, Powerbank (falls der Akku vom Handy schlapp macht) und mein Handy. Selbst wenn ich nur ins Training fahre (ca. 10km), habe ich immer alles dabei. Man weiß ja nie, was passiert und wen man zu Hilfe rufen muss oder wo mal wieder Glasscherben herumliegen und einen Platten verursachen. Zwar habe ich extra „unplattbare“ Mäntel und Schläuche, aber selbst die gehen dann doch irgendwann kaputt – nur nicht direkt bei der ersten Glasscherbe auf dem Radweg, normalerweise.

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Donnerstags ging es nach Feierabend mit dem Rad los in Richtung Wiesbaden – die erste Station meiner kleinen Radrundreise, um Freunde von mir zu besuchen. Ziel war es, einfach so weit wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren. Die Strecke führte eine Weile am Rhein entlang und ist wirklich schön. Bis nach Nierstein fuhr ich mit dem Fahrrad und ab dort ging es mit dem Zug weiter nach Wiesbaden, da es schon recht spät war und ich sonst gefühlt mitten in der Nacht erst in Wiesbaden angekommen wäre. Aber dafür gibt es ja die Möglichkeit sein Rad im Zug mitzunehmen. Freitags ging es dann nach Feierabend wieder weiter mit dem Fahrrad. Mein nächstes Ziel war Ramstein. Die Entfernung Wiesbaden-Ramstein wäre aber in den paar Stunden nach Feierabend für mich nicht möglich gewesen, daher ging es erst mit dem Rad von Wiesbaden nach Mainz zum Hauptbahnhof. Diese Strecke war wirklich komplett ausgeschildert mit Radwegschildern. Dafür war die Strecke überhaupt nicht schön. Der Radweg führte die ganze Zeit parallel zur Bundesstraße entlang und es gibt definitiv schönere Radwege. Angekommen in Mainz ging es in den Zug nach Kaiserslautern und von dort wieder weiter mit dem Fahrrad nach Ramstein. In Kaiserslautern sind Radwegschilder dann mal wieder Fehlanzeige. Aber dank Google Maps und Handyhalterung habe ich den Weg und sogar den Radweg gefunden. Immerhin tauchten irgendwann diese kleinen weißen Schilder mit den grünen Rädern und Pfeilen drauf auf, aber keine Richtungshinweisschilder. Erst so 4km vor Ramstein gab es dann mal ein Hinweisschild für Radfahrer, in welche Richtung es nach Ramstein geht. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich schon ca. 15km gefahren. Aber ich bin ja angekommen.

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Mit der Ankunft in Ramstein endete das STADTRADELN für mich und innerhalb dieser Zeit bin ich 478,3km mit dem Rad gefahren. Mein Fahrrad benötigt jetzt auch erstmal eine kurze Pause, meine Gangschaltung funktioniert nicht mehr richtig und kracht ganz schön. Also werde ich das Fahrrad dann mal zur Reparatur bringen und mein Ersatzrad in dieser Zeit nutzen. Ein paar Tage ohne Fahrrad gefallen mir gar nicht –  aber was muss, das muss. Im Zweifel kann ich auch auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen. Ich bevorzuge jedoch das Rad. Das Auto habe ich in den letzten drei Wochen in meinem Alltag nicht vermisst. Einzig und allein wäre es bequemer gewesen mit dem Auto zur Familienfeier zu fahren, aber Familienfeiern gehören jetzt auch nicht zu meinem normalen Alltag und sind eher die Ausnahme.“

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